Migration als ein universelles Phänomen darstellen, war eines der Ziele des Projekts: Auch wenn Luxemburg heute ein Einwanderungsland sei, so habe es doch Zeiten gegeben, wo viele Luxemburger ihr Glück in der Ferne suchten. Darüber hinaus wollten die Initiatoren des Projekts (das IKL – «Centre de documentation et d’animations interculturelles») den Jugendlichen die Situation der Migranten aus den Drittländern verständlicher machen.
Über fünf Themen wurde mit den Schülern diskutiert: Familie, Freunde, Traditionen, Glaube und Sprachen. Eine der Fragen, die den Teilnehmern gestellt wurden, lautete z.B.: «Wéi reagéiers du, wann s du an engem Buttik oder Restaurant muss franséisch schwätzen?» Die Antworten hierauf waren schon teilweise überraschend, wie Antónia Ganeto, Leiterin des IKL, am Mittwochmorgen vor der Presse erklärte.
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