Dienstag27. Januar 2026

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Hurrikan, Zyklon, Taifun

Hurrikan, Zyklon, Taifun
(Bullit Marquez)

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Taifun "Koppu" wirbelt derzeit heftig auf den Philippinen. 14.000 Menschen sind auf der Flucht. Es ist der 12. Tropensturm in diesem Jahr. Was ist eigentlich ein Taifun?

Im Norden der Philippinen hat der Wirbelsturm «Koppu» erste Schäden angerichtet: Mit heftigen Böen riss er Strommasten und Bäume um. Besonders bedrohlich: Da der Taifun sich kaum fortbewegt, droht tagelanger Dauerregen.

Hurrikan, Zyklon, Taifun – das sind je nach Region die Namen für Unwetter mit heftigem Regen und Winden von mehr als 119 Kilometern in der Stunde. Die Australier sprechen in ihrer Region von Zyklonen, die USA von Hurrikans und im Pazifik westlich der Datumslinie heißen die Unwetter Taifune.

Stärke

Die Weltwetterorganisation (WMO) nennt fünf Kategorien. Die verheerendsten Unwetter, Supertaifune, wirbeln mit mehr als 249 Kilometern in der Stunde.

Fortbewegung

Formulierungen wie «Taifun rast auf die Küste zu» sind meist falsch. Auch ein Supertaifun bewegt sich oft nur 15 Kilometer in der Stunde. Das ist verheerend, weil die schweren Niederschläge dann stunden- oder tagelang fast auf dasselbe Gebiet niederprasseln.

Größe

Im Zentrum ist ein Auge mit völliger Windstille, um das der Sturm tobt. Es hat im Schnitt einen Durchmesser von 45 Kilometer. Das gesamte Wirbelsystem kann mehr als 1600 Kilometer Durchmesser haben.

Namen

In den USA geht es nach einer alphabetischen Liste. Im westlichen Nordpazifik geht es nach einer Liste mit Vorschlägen aus asiatischen Ländern. «Koppu» ist japanisch und heißt Krater.

Kurios

Taifune wirbeln südlich des Äquators im Uhrzeigersinn, nördlich andersherum. Das ergibt sich aus der Erdrotation.