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Hollande und Monti wollen handeln

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Frankreichs Präsident François Hollande hat nach einem Treffen mit dem italienischen Ministerpräsident Mario Monti die Handlungsbereitschaft der großen Euro-Staaten in der Schuldenkrise bekräftigt.

Wie nach einem Telefonat mit Bundeskanzlerin Angela Merkel Ende vergangener Woche gab es allerdings keine Informationen zu den nächsten Schritten. «Wir haben erneut unseren Willen bekräftigt (…), alles zu tun, um die Eurozone zu verteidigen, zu erhalten und zu stärken», sagte Hollande nach dem Treffen mit Monti in Paris. Dazu müssten die Schlussfolgerungen des Europäischen Rates vom 28. und 29. Juni umgesetzt werden.

Bei dem jüngsten EU-Gipfel hatten die Staats- und Regierungschefs unter anderem beschlossen, dass Länder mit guter Haushaltsführung von den Rettungsschirmen EFSF und dem geplanten ESM unterstützt werden können – beispielsweise durch den Ankauf von Staatsanleihen. Euro-Gruppenchef Jean-Claude Juncker hatte zuletzt erkennen lassen, dass sich die 17 Euroländer zusammen mit dem Rettungsfonds EFSF und der EZB darauf vorbereiten, Staatsanleihen klammer Euro-Länder aufzukaufen.

Bundeskanzlerin Merkel hatte sich bereits in den vergangenen Tagen telefonisch mit Monti und Hollande ausgetauscht. In Stellungnahmen ließ die Kanzlerin anschließend erklären, dass man alles tun werden, um die Eurozone zu schützen.