Seit 2003 macht der Statec eine Studie über die Ausgaben der luxemburgischen Haushalte. Die Resultate für das Jahr 2011 haben sich im Vergleich zum Vorjahr nicht erheblich verändert. 2011 beliefen sich die durchschnittlichen Ausgaben der Haushalte in Luxemburg auf 4.610 Euro. 2010 waren es 4.599 Euro.
Aus der Studie geht hervor, dass die Ausgaben für die Wohnung und die Gesundheit seit ein paar Jahren stetig steigen. Die Haushalte geben auf der anderen Seite aber weniger Geld für Kleider, den Transport, Freizeitaktivitäten und Restaurants aus. Etwa 34 Prozent des verfügbaren Geldes der Haushalte werden für das Wohnen ausgegeben. Auch wenn die Transportkosten sinken, belegen sie immer noch den zweiten Platz in der Hit-Parade der ausgaben, mit 14 Prozent. Für Nahrung werden neun Prozent ausgegeben.
2011 haben die Luxemburger Haushalte 1.584 Euro für Mieten, Wohnkredite, Wasser, Strom, Gas usw. ausgegeben. 662 Euro wurden für den Transport (Bus-Zugtickets, Auto) auf den Tisch geblättert. Nahrungsmittel und nicht-alkoholische Getränke schlagen mit 405 Euro zu Buche. Für Kultur und Freizeitaktivitäten werden 332 Euro ausgegeben, Restaurants und Hotelübernachtungen verschlingen monatlich 339 Euro, 290 Euro Möbel und Haushaltsgeräte. Für Kleider werden monatlich 267 Euro veranschlagt. Weitere Ausgaben betreffen die Gesundheit (139 Euro) und die Kommunikation (201 Euro). Die Ausgaben für alkoholische Getränke und Tabakwaren belaufen sich auf 65 Euro. Die Bildung ist den Leuten aber nur 19 Euro im Monat wert. Schließlich werden 407 Euro für „Verschiedenes“ ausgegeben.
Zu Demaart
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