Die junge Generation in Luxemburg kann sich glücklich schätzen. Sie gehört zur «Top 10» beim allgemeinen Wohlbefinden in der dritten internationalen Unicef-Vergleichsstudie zur Lage der Kinder in Industrieländern. Insgesamt liegt Luxemburg auf Platz sieben der Industrienationen, wenn es darum geht, eine gute Lebensumwelt für die junge Generation zu schaffen.
Im Gegensatz zu positiven Dingen wie Risikoverhalten, Bewegung und gesunde Ernährung steht allerdings die subjektive Sicht der Jugendlichen in Luxemburg. Bei der Selbsteinschätzung der Lebenszufriedenheit von Mädchen und Jungen liegt Luxemburg auf Platz 17 von insgesamt 29 untersuchten Ländern. Was die relative Armut angeht, befindet sich Luxemburg mit Platz 17 im Mittelfeld der Industrieländer.
Bei der Bildung hapert’s
Die besten Lebensbedingungen – auch nach subjektiver Einschätzung der Befragten – haben laut der Studie Kinder in den Niederlanden. Schlusslicht ist Rumänien. Nachbar Belgien landet auf Platz neun, Frankreich 13 und Deutschland liegt einen Platz (6) vor Luxemburg. Einen Vergleich mit alten Zahlen kann man nicht ziehen, da Luxemburg jetzt zum ersten Mal in der Unicef-Studie auftaucht.
Die Studie analysierte zunächst die Daten aus materiellem Wohlbefinden, Gesundheit und Sicherheit, Bildung, Verhalten und Risiken sowie Wohnen und Umwelt. Im zweiten Teil blickte man gesondert auf das subjektive Wohlbefinden der jungen Generation in Luxemburg. Grundlage der Analyse waren die neuesten Daten von Eurostat, OECD, PISA, Weltgesundheitsorganisation und Weltbank. Gerade bei der Bildung fällt Luxemburg, wegen der schlechten PISA-Studie in der Vergangenheit, in der aktuellen Unicef-Studie in den Keller. Hier belegen wird Platz 22.
Zu Demaart
Sie müssen angemeldet sein um kommentieren zu können