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Windkraftanlagen – eine Gefahr für Tiere

Windkraftanlagen  – eine Gefahr für Tiere

Ob Windenergie und Naturschutz immer vereinbar sind, ist strittig. Durch Windräder sterben mitunter Vögel und Fledermäuse. Die Landesregierung will nun Abhilfe schaffen - mit Bauempfehlungen.

Weil Vögel und Fledermäuse häufig Windrädern zum Opfer fallen, hat die rheinland-pfälzische Landesregierung Bauempfehlungen für neue Windenergieanlagen vorgelegt. «Naturschutz und Energiewende sind keine Gegensätze», sagte Umweltministerin Ulrike Höfken (Grüne) am Montag in Mainz. Sie stellte ein Gutachten vor, das Regionen zeigt, in denen Tiere durch neue Windräder gefährdet sind. Rheinland-pfälzische Naturschutzverbände kritisierten das Papier.

In Steckbriefen beschreiben Experten in dem Gutachten, auf welche Weise einzelne Arten unter den Anlagen leiden – so fliegen etwa Rotmilane in der Brutzeit häufig in die Rotorblätter. Feste Abstände zu Brutplätzen oder zusätzliche Nahrungsstellen sollen das verhindern. Besonders sensible Gebiete seien für Windräder weiterhin tabu, so Höfken. Der Leitfaden soll unter anderem Kommunen helfen, Windenergieanlagen zu planen.

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