
Die Stadt hat den Beginn der Ausbauarbeiten der Bitburger Straße und die Sanierung der Napoleonsbrücke vom vierten Quartal dieses Jahres ins kommende Jahr verschoben, mit dem Argument, eine Sanierung sei während der Wintermonate unmöglich. Die Stadtverwaltung möchte des Weiteren den Zugang zum Stadtzentrum während der Adventszeit geöffnet halten. Die Bundesstraße 51 zwischen der Fachhochschule und der Kaiser-Wilhelm-Brücke soll erst nach der Heilig-Rock-Wallfahrt im Mai 2012 gesperrt werden.
Die Umleitung falle aber in die Sommermonate, d.h. die Hochsaison der Unternehmen, so die Geschäftsleute. Auf den Bergen oberhalb der Stadt sind drei Gastronomiebetriebe angesiedelt, die jetzt um ihre Existenz fürchten. Die B51 ist nämlich ihre einzige Verbindung mit dem Stadtkern. Auch die Verantwortlichen der Fachhochschule sind unzufrieden. Die Sperrung falle mitten in das Semester. Etwa 1.500 Studenten seien von der Sperrung betroffen.
Weniger Kunden befürchtet
Und auch die Trierer Händler sind kritisch. Sie befürchten Einbußen durch fernbleibende Kunden vor allem aus Luxemburg und der Eifel.
Eines scheint klar: Den idealen Termin für die Sperrung, der B 51 gibt, es nicht. Wie hoch die Einbußen sein werden, komme laut City-Initiative Trier auf die Ausweichstrecken an. Wichtig sei es, das Ganze frühzeitig abzusprechen, damit eine Abstimmung mit den anderen Baustellen auf den Umleitungen, zum Beispiel der Ehranger Brücke, erfolgen könne.
Zu Demaart
Sie müssen angemeldet sein um kommentieren zu können