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Großherzog in Waterloo

Großherzog in Waterloo
(AFP/Frederic Sierakowski)

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Großherzog Henri und Großherzogin Maria Teresa nehmen am Donnerstag an den offiziellen Feierlichkeiten zum 200. Jahrestag der Schlacht von Waterloo teil.

Am Donnerstag finden die offiziellen Feierlichkeiten zum 200. Jahrestag der Schlacht von Waterloo. Unweit des Schlachtfelds, wo 1815 der französische Kaiser Napoleon die entscheidende Niederlage erlitt, steht die Gedenkfeier nach Worten des belgischen Premiers Charles Michel im «Zeichen der Versöhnung». An der offiziellen Zeremonie nehmen neben Belgiens Königspaar auch Großherzog Henri und Großherzogin Maria Teresa teil.

Unter den geladenen Gästen aus Politik und Gesellschaft sind auch das niederländische Königspaar Willem Alexander mit Gattin Máxima, sowie der Herzog von Kent und Fürst Nikolaus Blücher von Wahlstatt. Im Zuge der Zeremonie reichten sich die Nachkommen der damaligen Befehlshaber symbolisch die Hände als Zeichen der Versöhnung.

Entscheidende Niederlage

Die Schlacht von Waterloo wurde am 18. Juni 1815 südlich von Brüssel im heutigen Belgien zwischen französischen, britischen und preußischen Truppen ausgetragen. Der Kampf markiert das Ende der Herrschaft des französischen Kaisers Napoleon I. und leitete in vielen Ländern Europas die Restauration ein. Rund 48 000 Soldaten sollen bei der Schlacht gefallen sein.

Am 18. Juni kam es bei Waterloo zum Kampf zwischen britischen Soldaten und französischen Streitkräften. Trotz eines Ablenkungsmanövers gelang es Napoleons Truppen nicht, den Widerstand der Briten zu brechen. Am späten Nachmittag griffen preußische Soldaten die Franzosen dann von der anderen Seite an.

Nach seiner Niederlage kehrte Napoleon zurück nach Paris, wo er zum zweiten Mal abdankte. Als britischer Kriegsgefangener wurde er schließlich auf die Atlantik-Insel St. Helena verbannt.

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