Montag19. Januar 2026

Demaart Zu Demaart

Headlines

Großbrand in Brüssel

Großbrand in Brüssel
(Screenshot/Youtube.com)

Jetzt weiterlesen !

Für 0,99 € können Sie diesen Artikel erwerben.

Oder schließen Sie ein Abo ab.

ZU DEN ABOS

Sie sind bereits Kunde?

Seit Dienstagabend hält ein Großbrand Feuerwehr und Anwohner in der Brüsseler Rue Neuve in Atem. Die Rauchwolken waren kilometerweit zu sehen, zwei Explosionen gab es. Ein Feuerwehrmann wurde dabei verletzt.

Logo" class="infobox_img" />Die Brüsseler Feuerwehr musste am Dienstagabend zu einem Großeinsatz ausrücken. (Bild: AFP/Belga)

In der Brüsseler Rue Neuve kam es am Dienstag gegen 20 Uhr zu einem Großbrand. Das Dach des H&M-Gebäudes stand in Flammen. Wie «le soir.be» am Mittwochmorgen meldet, seien mehrere Lkws des Brüsseler Gaz- und Stromnetzbetreibers Sibelga vor Ort gewesen. Es waren Explosionen zu hören, berichteten mehrere belgische Medien.

Die Feuerwehr schickte sofort fünf Löschfahrzeuge zum Eingangsberich des betroffenen Gebäudes, damit das Feuer nicht auf die umliegenden Häuser übergreifen konnte. Die Rauchwolken waren kilometerweit zu sehen.

Großbrand weitet sich aus

Der Sicherheitsbereich wurde ausgeweitet: die Straßen rund um das betroffene Gebäude, der Place de la Monnaie, Rue Fossé aux Loups, Rue Neuve und der Place des Martyrs wurden für den Verkehr gesperrt.

Der Brand wurde im 7. Stock des Gebäudes gemeldet und breitete sich auf die beiden angrenzenden Gebäude, die sich zwischen der Rue d’Argent und der Rue Neuve befinden und etwa hundert Meter tief sind. Mit anderen Worten, die Baustelle erstreckte sich über 4.000 bis 5.000 Quadratmeter, so «le soir.be». Das Feuer umfasste vier Stockwerke, mit einer Fläche von hundert auf sechzig Metern.

Noch nicht ganz gelöscht

«Wir haben den Brand unter Kontrolle, gelöscht ist er jedoch noch nicht ganz», sagte Pierre Meys, Feuerwehrsprecher vor Journalisten in der Nacht auf Mittwoch. «Das Feuer war gegen 20 Uhr auf der Höhe von H&M ausgebrochen.»

«Derzeit wissen wir nicht, wo der Brandherd war. Mehrere Gasflaschen, die sich auf der Baustelle befanden, sind explodiert», erklärte Pierre Meys. Die Feuerwehr hat keinen Zugang zur Rückseite des Gebäudes, sie kann die Löscharbeiten nur an der Vorderseite der Rue Neuve durchführen. Etwa 60 Feuerwehrleute sind immer noch im Einsatz vor Ort. Ein Feuerwehrmann wurde dabei verletzt, so «le soir.be». Die Gebäde, die sich im Baustellenbereich befinden, haben zum Teil noch keine Treppen, so dass der Zugang für die Feuerwehrleute zusätzlich erschwert wird.

Verletzte beim Großbrand gab es keine, heißt es. Die Anwohner wurden evakuiert und in einem angrenzenden Hotel untergebracht.