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Gramegna sieht Licht am Ende des Tunnels

Gramegna sieht Licht am Ende des Tunnels
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Luxemburgs Wirtschaftsmission im Mittleren Osten: Finanzminister Pierre Gramegna zeigt sich optimistisch, dass das Wachstum in der EU die bisherigen Erwartungen übertreffen wird.

Seit Sonntag befindet sich eine Luxemburger Delegation auf Wirtschaftsmission im Mittleren Osten. Das erbgroßherzogliche Paar, Finanzminister Gramegna und 60 Vertreter aus der Wirtschaft in Luxemburg sind bis zum 5. März zu Besuch bei den Scheichs.

Das Programm der Luxemburger Delegation ist prall gefüllt. In den Vereinigten Arabischen Emiraten (1.-3. März) führte Finanzminister Pierre Gramegna bereits am Sonntag erste Gespräche vor Ort.

Am Montag gab Finanzminister Gramegna gut gelaunt ein TV-Interview. «Wir sind auf dem Weg zur Steuern-Transparenz», sagte er dem US-Sender CNBC World. Neben dem Finanzplatz Luxemburg beantwortete der Finanzminister auch Fragen zu Griechenland-Krise.

Später spricht Pierre Gramegna beim Global Finanace Markets Forum im Abu Dhabi über neue Trends und Herausforderungen in der Finanzwelt. In seiner Rede betont der Luxemburger: «Die kurzfristigen und langfristigen Faktoren belegen, dass wir eine gute Ausgangsbasis für Wachstum in Europa haben.» Gramegna zeigt sich optimistisch, dass der Wachstum in der EU die bisherigen Erwartungen übertreffen wird. «Wir haben viel von dem Islamischen Finanzwesen zu lernen» ergänzte Pierre Gramegna. Er sei überzeugt, dass beide Regionen jeweils mehr Investoren anlocken können. Europa könne sich vor Risiken wappnen, in dem man Regeln einhält und Nischen sucht. In Luxemburg seien derzeit 6 chinesische Banken ansässig, berichtete Gramegna.

Ziel der Wirtschaftsmission ist die engere Zusammenarbeit zwischen Luxemburg und den Vereinigten Arabischen Emiraten im Bereich der Finanzdienstleistungen voranzutreiben. Werbung für den Finanzplatz Luxemburg steht im Vordergrund des Aufenthaltes in Doha in Katar (4.-5. März).