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Gold im Laborkittel

Gold im Laborkittel
(Tageblatt/Tania Feller)

Im Lycée Michel Rodange fand am Freitag das Finale der 10. „Lëtzebuerger Naturwëssenschafts- Olympiad“ statt. 24 Schüler und Schülerinnen kämpften um die Krone. Die sechs Besten dürfen Luxemburg im Mai in Kopenhage bei der "European Union Science Olympiad" vertreten.

Vor den griechischen Tempeln der Halbinsel Peloponnes lodert das Olympische Feuer, in den Klassensälen des luxemburgischen Lycée Michel Rodange werden leicht entzündliche Stoffe gehandhabt – Jede Olympiade scheint so ihre Eigenheiten zu haben. Was die Olympischen Spiele und die „Lëtzebuerger Naturwëssenschafts-Olympiad“ jedoch verbindet, sind Fleiß, Teamgeist und Fairness.

European Union Science Olympiad

Die European Union Science Olympiad (EUSO) wurde 2003 gegründet mit dem Ziel, die naturwissenschaftlichen Kompetenzen und Interessen von Schülern und Schülerinnen der Europäischen Union spielerisch zu fördern. Frei nach der Idee, dass es sich besser im Team statt als Einzelspieler kämpfen lässt, schickten die damals nur sieben teilnehmenden Länder jeweils zwei Teams, bestehend aus drei Schülern, nach Dublin zum ersten Kräftemessen auf naturwissenschaftlichem Niveau.

Heute, 14 Jahre später, nehmen fast alle Länder der Europäischen Union an der EUSO teil, 2016 wurden insgesamt 24 teilnehmende Länder gezählt. Auf das Goldtreppchen durfte am Ende das deutsche Team A steigen. Im Jahr 2007 hat sich das Großherzogtum zum ersten Mal unter die Teilnehmer gemischt, damals wurde in Potsdam gepaukt, gerechnet und experimentiert.

2013 war Luxemburg das Gastgeberland der EUSO.

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