Die Grippe dürfe aber nicht mit einer einfachen Erkältung oder einem Schnupfen verwechselt werden, so das Ministerium in einer Mitteilung. Die Grippe, oder Influenza, ist eine Infektion der Atemwege mit trockenem Husten, hohem Fieber, Schüttelfrost, Muskelschmerzen und Kopfschmerzen.
Die saisonale Grippe sei vor allem gefährlich, weil sie zu lebensgefährlichen Komplikationen führen kann, so das Gesundheitsministerium. Es bestehe unter anderem ein erhöhtes Risiko einer Lungenentzündung. Gefährdet seien vor allem ältere Menschen, Kinder und Personen, die an einer chronischen Krankheit leiden. In letzter Zeit wurde eine Erhöhung der Krankenhausaufenthalte und der Todesfälle durch eine Lungenentzündung festgestellt.
Personen über 65 Jahren sowie alle Menschen mit chronischen Leiden, unter anderem der Atemwege aber auch Diabetes-Kranke, Herz-Kranke, Personen die eine Immunschwäche besitzen oder die Nierenprobleme haben sollen sich vorsorglich jedes Jahr gegen die saisonale Grippe impfen lassen.
Des Weiteren rät das Gesundheitsministerium dem Krankenhauspersonal, Krankenpflegern, Ärzten usw., sich auch impfen zu lassen. Der optimale Moment für die Grippe-Impfung seien die Monate Oktober und November. Etwa 15 Tage nach der Injektion sei der Körper gegen die Erreger immun. Man sei dann für mindestens sechs Monate gegen die Influenza geschützt, heißt es. Die Grippe-Impfung besteht aus einer einzigen Injektion.
Der Schutz müsse aber jedes Jahr erneuert werden, weil der Erreger sich permanent verändere. Der Impfstoff ist in allen Apotheken gegen ein ärztliches Rezept erhältlich. Leute mit einem erhöhten Risiko und Personen über 65 Jahren erhalten ihre Dosis gratis.
Zu Demaart
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