Nicht erst die aktuellen Snowden-Unterlagen über das globale US-Spionagenetz im Internet alamierte die Nachrichtendienste in Luxemburg, Belgien und den Niederlande. Seit Jahren sind Russland und China sehr aktiv in den drei Länder. Ob Politik, Militär, Banken und Industrie. Mit allen Mitteln versuchen die beiden Länder an Informationen zu gelangen. Und dafür ist jedes Mittel recht.
Auf dem Gebiet der Nachrichtenbeschaffung sin die Geheimdienste der Russischen Föderation und China sehr aktiv. Neben Politik und Militär zählt die Wirtschaft schon immer zu den Bereichen, in denen spioniert wird. Neben der Online-Spionage spielt die Abschöpfung menschlicher Quellen eine wichtige Rolle. Ob unter anderm als Studenten, Praktikanten oder einfache Besucher getarnt, versuchen die Dienste an Wissen zu gelangen. Vor allem mittelständische und innovative Firmen seien Studien zufolge gefährdet. Das Sicherheitsbewusstsein im Mittelstand sei jedoch oft wenig ausgeprägt, monieren die Dienste.
Alles freiwillig
Jetzt wurde ein Abkommen zwischen den Diensten in Luxemburg (SREL), Belgien (SGR) und den Niederlanden (AIVD) unterzeichnet. In einer Antwort auf eine parlamentarische Anfrage des belgischen Senators Bert Anciaux spricht Justizministerin Annemie Turtelboom von einem «gemeinsamen Engagement» im Kampf gegen Wirtschaftsspionage aus Russland und China, berichtet die belgische Tageszeitung «De Tijd».
Über das «Wie» schweigt die Politikerin. Die Vereinbarung laufe auf freiwilliger Basis, habe keine Modalität oder Regelwerk, heißt es lediglich.
Zu Demaart






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