Dienstag27. Januar 2026

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Geisterschiff wird von der Küste weggeschleppt

Geisterschiff wird von der Küste weggeschleppt
(AP/Loic Bernardin)

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Ein Expertenteam hat einen seit fünf Tagen vor der französischen Küste treibenden Frachter ins Schlepptau genommen.

In einer dramatischen Aktion gelang es am Montagnachmittag, das führerlose Schiff rund 45 Kilometer von der Küste entfernt mit einem Bergungsschiff zu vertäuen. Erstes Ziel sei nun, den Frachter weiter aufs offene Meer zu schleppen und zu verhindern, dass er an der Küste auf Grund läuft, teilten die Behörden mit.

Die «Modern Express» war vor knapp einer Woche in Seenot geraten, die 22 Mann starke Besatzung wurde gerettet. Der Bergungsversuch am Montag war der letzte, um zu verhindern, dass die 164 Meter lange und mit 3600 Tonnen Holz sowie Ausrüstung beladene «Modern Express» auf Grund gerät. Das Schiff trieb mit einer Schlagseite von fast 90 Grad in der Biskaya.

300 Tonnen Treibstoff an Bord

Starker Wind und sechs Meter hohe Wellen hatten Bergungsversuche am Wochenende unmöglich gemacht. Spätestens am Dienstagabend würde das Schiff an der Küste auf Grund laufen, wenn es zuvor nicht unter Kontrolle komme, hatte Vizeadmiral Emmanuel De Oliveira am Sonntag gewarnt.

Das Schiff ist in Panama registriert. Die Mannschaft hatte am vergangenen Dienstag einen Notruf abgesetzt. Am Sonntag hieß es, es gebe bisher keine Anzeichen für ein Austreten der 300 Tonnen Treibstoff.