Die Zahl der Geburten in der Europäischen Union hat sich seit dem Jahr 2001 kaum erhöht. 2015 kamen 5,1 Millionen Babys zur Welt, etwa 40.000 mehr als 2001, wie die EU-Statistikbehörde Eurostat am Mittwoch bekanntgab. Frankreich verzeichnete die höchste Geburtenrate (799.700), gefolgt vom Vereinigten Königreich (776.700) und Deutschland (737.600).
Frankreich kam mit durchschnittlich 1,96 Kindern dem sogenannten Reproduktionsiveau von 2,1 Lebendgeburten am nächsten. Die Zahl gilt als Richtwert für den Erhalt der Bevölkerungsgröße ohne Migration. Auch in Irland lag die Rate mit 1,92 Babys im Schnitt nahe an dem Richtwert. In Deutschland betrug der Mittelwert 2015 1,5 und erhöhte sich damit im Vergleich zu 2001 nur leicht (plus 0,15). Das Durchschnittsalter von Frauen bei der Geburt ihres ersten Kindes lag 2015 den Angaben zufolge EU-weit bei knapp 29 Jahren.
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