Es war 17.20 Uhr, als am Freitag der Polizeihubschrauber das Bahnhofsviertel überflog. Plötzlich wurde der Pilot der Maschine von einem Laserstrahl, laut Polizei wahrscheinlich von einem Laserpointer geblendet. Der Strahl soll laut Mannschaft des Hubschraubers von einem Balkon in der rue Glesener gekommen sein.
Der Pilot reagierte umgehend und drehte den Heli aus der Gefahrenzone. Der Vorfall wurde jedoch der zivilen Luftfahrtbehörde (Direction de l’aviation civile) gemeldet.
Das Gesetz sieht drastische Strafen vor, für Leute, die Laserstrahlen auf Helikopter oder Flugzeuge richten und somit die Luftsicherheit gefährden. Sie müssen mit Haftstrafen von fünf bis zehn Jahren rechnen, erklärt die Polizei in einer Mitteilung.
Es ist nicht das erste Mal, dass hierzulande Piloten durch Laser geblendet werden. Bisher kam es glückclicherweise aber nie zu einem Unfall.
Zu Demaart
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