Der Selbstmordattentäter von Burgas soll ersten Ermittlungen zufolge zwei Komplizen gehabt haben. Die Identität des Täters ist noch unklar.
Am Tag nach dem Anschlag veröffentlichen die bulgarischen Behörden Aufnahmen einer Überwachungskamera, die den mutmasslichen Attentäter zeigen. Es handelt es sich um den jungen Mann in der Mitte des Bildes, mit blauem T-Shirt und blauer Kappe (Tageblatt)
Bei einem Anschlag am 18. Juli in der bulgarischen Stadt Burgas sind mehrere Menschen ums Leben gekommen. (Tageblatt/str)
Bei den Opfern handelt es sich um israelische Touristen, die gerade erst am Flughafen des Orts am Schwarzen Meer angekommen waren. (Tageblatt/str)
Der Bus war mit Jugendlichen aus Israel besetzt. (Tageblatt-Archiv/Stringer)
Ministerpräsident Benjamin Netanjahu beschuldigt den Iran, hinter dem Anschlag auf einen Bus mit israelischen Touristen in Bulgarien zu stecken. (Tageblatt-Archiv/Stringer)
Neben dem Bus, auf den der Anschlag verübt wurde, gerieten auch zwei weitere in Brand. (dapd/str)
Wie bulgarische Medien am Sonntag berichteten, geht die Polizei Hinweisen nach, wonach zwei Männer dem Attentäter bei dem tödlichen Anschlag auf die israelische Reisegruppe geholfen haben sollen.
Die Zeitung «Standart» schrieb unter Verweis auf Polizeiquellen, zwei Unbekannte würden verdächtigt, dem Täter am Flughafen assistiert zu haben. Nach Informationen des Internetportals novinite.com sollte einer der beiden Männer einspringen, wenn der Attentäter aufgehalten worden wäre. Der zweite habe den Auftrag gehabt, die anderen beiden zu töten, falls das Komplott aufgeflogen wäre. Die Identität des Täters ist noch unklar.
Israel hatten den Iran und die mit ihm verbündete Schiiten-Organisation Hisbollah im Libanon beschuldigt, hinter dem Anschlag zu stecken. Der Selbstmordattentäter hatte fünf Israelis sowie den bulgarischen Busfahrer mit in den Tod gerissen.
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