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Freie Fahrt auf der A7

Freie Fahrt auf der A7
(Ifinzi)

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Am Mittwoch wird die feierliche Eröffnung der A7 von Protesten begleitet. Die Autobahn geht offiziell für den allgemeinen Verkehr gegen 20.00 Uhr auf.

Am Mittwoch wurde die Nordstraße nach 26 Jahren Planungs- und Bauzeit in Anwesenheit von etwa 200 Ehrengästen, darunter Großherzog Henri, Parlamentspräsident Mars Di Bartolomeo, den Ministern Bausch, Gramegna, R. Schneider, Etgen, sowie den Staatsekretären Gira und Hansen offiziell eröffnet.

Der Direktor der Straßenbauverwaltung, René Biwer, blickte in seiner einleitenden Rede noch einmal auf die jahrzehntelange Geschichte der A7 zurück und hob u.a. hervor, dass die A7 nicht nur vier Bautenminister beschäftigte, sondern auch drei verschiedene Verwaltungsdirektoren.

Protest

Der Mouvement écologique nutzte die Gelegenheit, um auf seine Positionen im Zusammenhang mit dem Bau der Autobahn aufmerksam zu machen. Die Umweltorganisation fasste bei einem kurzen Point Presse vor der Eröffnung (in Helmdingen) die bekannten Positionen der Umweltorganisation zusammen. Positionen, die auf der A7 denn auch auf Protestplakaten schriftlich an die Ehrengäste vermittelt wurden.

Bausch nutzte seine Rede für allgemeinere Betrachtungen über Bevölkerungswachstum und Verkehrsentwicklung, ökonomisches Wachstum und die Tatsache, dass u.a. aus letztgenanntem Grund für ihn die Nordstraße immer eher noch eine Zentrumsstraße sei. Auch die Bauschuttproblematik schnitt er an: Der Aushub des A7-Tunnel würde die zuletzt eröffnete Deponie in Straßen zu 94 Prozent füllen!

Des Weiteren ging er darauf ein, dass ebenfalls jahrzehntelang nicht die vorgesehenen Kompensationsmaßnahmen vorgenommen wurden und dass die aktuelle Regierung hier Druck mache. U.a. soll in absehbarer Zeit die CR119 zugemacht werden.

Begonnen hatte seine Rede mit einem Video-Rückblick auf den GAP-Politiker François Bausch vor ca. 20 Jahren … Zeiten ändern sich halt.

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