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Fragen über Fragen

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(Pierre Matgé)

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In Sandweiler sollen Unterkünfte für Obdachlose und Flüchtlinge aus Krisengebieten entstehen. Noch ist aber nichts entschieden. Viele Fragen warten auf eine Antwort.

Im September 2013 haben das Familien- und das Infrastrukturministerium den Bau eines neuen Obdachlosenheims in Sandweiler in Aussicht gestellt. Das Zentrum soll auf dem Gebiet der Gemeinde Sandweiler, zwischen der route de Trèves und der route de Neudorf, in unmitelbarer Nähe „Centre de rétention“ entstehen. Das Baugelände gehöre den Staat, heißt es.

Im Heim sollen unter anderem im Winter, zwischen Dezember und März, im Rahmen der sogenannten «Wanteraktioun», Obdachlose untergebracht werden. Die neue Infrastruktur soll das Heim im ehemaligen «Computerland»-Gebäude ersetzen. Die Unterkunft soll auch Flüchtlinge aufnehmen. Zwei Gebäude sollen entstehen. In dem ersten Flügel würden Schlafsäle geschaffen, in dem anderen Flügel Einzel- und Doppelzimmer. Insgesamt sollen 388 Personen in diesen Notunterkünften Platz finden.

Nur ein Provisorium

Die Verweildauer in den Unterkünften sei aber begrenzt, betonen die Minister Corinne Cahen (Familie und Integration) und François Bausch (Infrastrukturen) in ihrer Antwort auf die parlamentarische Frage der CSV-Abgeordenten Cécile Hemmen. Das Amt für öffentliche Bauwerke sei dabei, mit dem Familienministerium das Projekt vorzubereiten, so die Minister weiter. Ein genaues Vorprojekt sei inzwischen fertiggestellt worden. Anfang Februar sei ein Antrag für eine Baugenehmigung bei der Gemeinde Sandweiler eingereicht worden. Wenn alle Genehmigungen bis Mitte des Jahres vorliegen, könnte das Zentrum Mitte 2016 seine Türen öffnen, so die Minister.

Das Projekt sei des Weiteren am 23. März 2014 in einer geminsamen Sitzung der parlamentarischen Infrastruktur- und Familiemauschüsse vorgestellt worden. Erste Diskussionen im Gemeinderat von Sandweiler standen im November des letzten Jahres auf dem Programm, erinnern François Bausch und Corinne Cahen. Eine detaillierte Vorstellung des Bauvorhebens im Schöffenrat der Gemeinde fand am 27. März dieses Jahres statt. Laut Bürgermeisterin Simone Massard-Stitz (CSV) sei aber noch nichts entschieden. Die Baugenehmigung wurde noch nicht erteilt. Zuerst müssten noch einige Fragen beantwortet werden. Weitere Details konnte sie aber noch nicht nennen.