Insgesamt 30 Menschen flogen am Mittwochmorgen aus Athen an Bord eines kommerziellen Fluges von Athen nach Brüssel ab. Von dort aus ging die Reise per Bus dann weiter nach Luxemburg. Insgesamt vier Familien aus Syrien und zwei aus dem Irak kamen gegen 14.30 Uhr in Luxemburg an. Unter den Neuankömmlingen befanden sich 16 Kinder im schulpflichtigen Alter, davon zwei mit Behinderung.
Die Flüchtlinge werden in der Auffangstruktur auf Luxexpo untergebracht. Nach einiger Zeit sollen die Familien aber über das Land verteilt werden, hieß es am Mittwoch.
«Nur der Anfang»
Beim Abflug in Athen nahmen der griechische Regierungschef Alexis Tsipras, der Präsident des Europäischen Parlamentes Martin Schulz, der für die Migration zuständige EU-Kommissar Dimitris Avramopoulos sowie der luxemburgische Außenminister Jean Asselborn teil. Asselborn sagte, die Umverteilung nach Luxemburg sei nur der Anfang. Aber es sei ein wichtiger Anfang.
Bei ihrer Ankunft bedankenkten sich die sichtbar erleichterten Familien bei der Luxemburger Bevölkerung für die Hilfe.
Luxemburg ist das zweite Land, das Flüchtlinge aus Griechenland und Italien aufnimmt. Die ersten Flüchtlinge, die umverteilt wurden, waren 19 Menschen aus Eritrea. Am 9. Oktober waren sie von Italien nach Schweden gebracht worden. Insgesamt sollen 160.000 Schutzsuchende aus Italien und Griechenland in der EU verteilt werden. Luxemburg soll laut Umverteilungschlüssel 440 Flüchtlinge aufnehmen.
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