Der als früherer Medien-Mitarbeiter Assads präsentierte Abdullah al-Omar sagte dem Sender im türkischen Antakya, Assad wisse, dass er nicht an der Macht bleiben könne. Deshalb wolle er nach Russland fliehen, wo bereits rund 300 Wohnungen für ihn und seine Familie vorbereitet würden. Al-Omar soll bis September als Mitarbeiter im Pressebüro von Assad in viele Geheimnisse eingeweiht gewesen sein.
Der iranische Außenministers Ali Akbar Salehi geht hingegen davon aus, dass der syrische Präsident nicht an eine Flucht denkt, und warnt vor Fehleinschätzungen. «Assad glaubt an seinen Sieg, er zeigte sich überzeugt, die Auseinandersetzung in Syrien militärisch gewinnen zu können», sagte er im Nachrichtenmagazin «Spiegel». Der Iran ist einer der wichtigsten Verbündeten Syriens.
Waffenlieferungen
UN-Generalsekretär Ban Ki Moon hat vor «schwerwiegenden Konsequenzen» der Eskalation der Gewalt an der türkisch-syrischen Grenze gewarnt. Die Lage in Syrien habe ein «katastrophales Ausmaß» erreicht, sagte Ban am Montag in Straßburg. Dies sei eine ernste Gefahr für die Stabilität der Nachbarländer Syriens und der gesamten Region.
Besorgt äußerte er sich über fortdauernde Waffenlieferungen an die syrische Regierung und die Kräfte der Opposition. «Ich fordere erneut die verantwortlichen Länder auf, diese Waffenlieferungen einzustellen», sagte er. «Die Militarisierung des Konflikts verschlimmert die Lage nur.»
Zwischen der Türkei und dem Nachbarn Syrien herrscht weiterhin Hochspannung. Auch am Wochenende schlugen wieder Granaten aus dem Bürgerkriegsland Syrien auf türkischem Boden ein. Ban Ki Moon sprach zur Eröffnung des Ersten Weltforums für Demokratie.
Zu Demaart







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