Bereits bevor alle Punkte verteilt worden sind, stand fest: Emmelie de Forest aus Dänemark ist ESC-Siegerin 2013. Gastgeberland Schweden zeigte sich von der besten Seite.
Fangen wir ganz unten an: Ryan Dolan, der für Irland ins Rennen ging, konnte nicht überzeugen: Er landet mit dem Song "Only Love Survives" auf dem 26. und letzten Finalplatz. (Tageblatt)
Eythor Ingi heisst der Starke Mann von Island – und wie der Donnergott Thor sieht er auch aus. Mit seiner Nummer "Eg A Lif" («Ich bin am Leben») singt er sich auf Platz 17. (Tageblatt)
Weissrusslands Präsident hat sie höchstselbst auserkorden: Platz 16 für Alyona Lans Kaja und ihr Lied "Solayoh". (Tageblatt)
Ein Duett aus Georgien: Nodi Tatishvili and Sophie Gelovani trällern sich auf Platz 15. Solides Mittelefeld. (Tageblatt)
Für den Gastgeber Schweden trat Robin Stjernberg mit Luca-Hänni-Frisur an. Platz 14 für den jungen Herrn. (Tageblatt)
Ein Graf Dracula aus Rumänien, auch unter dem Namen Cezar bekannt, gab eine pompöse Performance zum Besten. Und die brachte ihm immerhin den 13. Platz ein. (Tageblatt)
Aliona Moon aus Moldawien sang sich bei ihrem Lied "O Mie" ("Eine Million") die Seele aus dem Leib und landete dafür auf Platz 12. (Tageblatt)
Roberto Bella Rossa aus Belgien schrammt mit seinem Song "Love Kills" haarscharf an der Top 10 vorbei: Platz 11. (Tageblatt)
Eine Show, die an das Nickelodeon-Kinderprogramm erinnert geben Byealex, die Hipster aus Ungarn, zum Besten. Europa hat's gefallen: Platz 10. (Tageblatt)
Ohne grosses Tamtam singt Anouk aus den Niederlanden ihren Song "Birds": Ob die junge Sängerin, die als Favoritin gehandelt wurde, mit dem 9. Platz zufrieden ist? (Tageblatt)
Ein glücklicher Gianluca Bezzina (mitte) erreichte für Malta mit seinem Lied "Tomorrow" den 8. Platz. (Tageblatt)
"Contigo hasta el final", zu deutsch "Mit dir bis ans Ende" sang die Gruppe Esdm für Spanien. In den Final haben sie es geschafft, dort aber lediglich auf Platz 25. (Tageblatt)
Italien schickt Marco Mengoni für die Zielgruppe Girls, Grosis und Gays ins Rennen – und erreicht Platz 8. (Tageblatt)
Koza Mostra und Agahon Iakovidis aus Griechenland inspirierten mit ihrem launigen Song "Alcohol is Free" einige Journalisten zu einem Trinkspiel. Europa hats gefallen, Platz 6. (Tageblatt)
"What if" sang Dina Garipovaof für Russland. Ja, was wäre, wenn es noch ein paar 12er mehr gegeben hätte? Es hätte ein noch besserer als der 5. Platz herausgeschaut. (Tageblatt)
Margaret Berger investierte viel Herzblut in ihre Performance und erobert für Norwegen den 4. Platz. (Tageblatt)
Die Bronze-Medaille geht an Ukraine: Zlata Ognevich, die dank diesem Hünen der Schwerkraft trotzt, singt sich mit dem Lied "Gravity" auf Platz 3. (Tageblatt)
Eine Überraschung auf Platz 2: Farid Mammadov und sein Song "Hold Me" für Aserbaidschan. Zwischenzeitlich sah es so aus, als ob der Contest Jahre 2014 wie schon letztes Jahr im autoritär regierten Binnenstaat stattfinden würde. (Tageblatt)
Die ESC-Krone im Jahr 2013 holt sich Dänemark! Der Sieg von Emmelie de Forest mit ihrem Lied "Only Teardrops" war keine grosse Überraschung - sie war als Favoritin gehandelt worden. (Tageblatt)
Stolz streckt Emmelie de Forest aus Dänemark die Siegertrophäe in die Luft. (Tageblatt)
Letztes Jahr sahnte Loreen aus Schweden ab. (Tageblatt)
Die kalkulierte Aufmerksamkeits-Einlage von Krista Siegfrid, die für Finnland ins Rennen ging, hatte nur mässigen Erfolg: Platz 24. (Tageblatt)
Unser Nachbar Frankreich kommt nicht über das letzte Drittel hinaus: Amandine Burgeois belegt mit ihrem Song "L'enfer et moi" ("Die Hölle und ich") den 23. Platz. (Tageblatt)
Der Hypnoseblick von Andrius Pojavis aus Litauen hatte nur mässigen Erfolg: Platz 22 für seinen Song "Something".
(Tageblatt)
Deutschlands "prollige Presswurst" landet mit ihrem Song auf Platz 21. Den unschmeichelhaften Übernamen erhielt Cascada von ESC-Fans aus ihrem eigenen Land. (Tageblatt)
"Et Uus Saaks Alguse" heisst der Song von Birgit aus Estland, und er bringt die junge Frau auf Platz 20. (Tageblatt)
Das ist keine Unbekannte: Für Grossbritannien trat die gute alte Bonnie Tyler mit dem Song "Believe in Me" an. Doch die Bekanntheit Stars aus den Achtzigern verschaffte ihr doch keinen besseren als den 19. Platz. (Tageblatt)
Eine feurige Performance (und vielleicht das Halstuch am Allerwertesten?) bringt die Armenier Dorians mit ihrem Song "Lonely Planet" auf Platz 18. (Tageblatt)
Die gerade einmal 20 Jahre alte Emmelie de Forest konnte mit ihrem Song «Only Teardrops» Europa von ihrem Können überzeugen. Bereits bevor die Schweiz ihre Punktverteilung verlauten lassen konnte, erklärte die Moderatorin der Final-Show in der Malmö-Arena, dass Dänemark schon als Gewinner feststeht.
Von einem Überraschungssieg kann man jedoch nicht sprechen. Die Dänin galt bereits seit Wochen als Favoritin. An der Pressekonferenz nach der Show schien Emmelie de Forest so überwältigt vom Sieg, dass sie die Fragen der Journalistenmeute kaum beantworten konnte. Zu ihrem Sieg sagte das junge Gesangstalent: «Ich habe es erst realisiert, als meine Crew aufsprang und jubelte», so die Sängerin in der Pressekonferenz.
Doch kein ESC in Baku
Etwas unerwarteter ist der zweite Platz von Aserbaidschan. Nachdem der Eurovision Song Contest bereits im Jahre 2012 in Baku stattgefunden hat, sah es zwischenzeitlich so aus, als ob der Contest wiederum im Jahre 2014 im autoritär regierten Binnenstaat stattfinden würde.
Bei der ausverkauften Final-Show überzeugte das Gastgeberland mit einer charismatischen Moderatorin und einem ausgezeichneten Happening ohne nennenswerte Zwischenfälle. Einziger Kritikpunkt: Die ESC-Tickets waren für die Fans dieses Jahr so teuer wie noch nie.
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