Betriebsfeiern bergen immer ein gewisses Risiko. Es ist die Gelegenheit, mit seinen Kollegen, die man ja sonst meist nur im Büro sieht, so richtig einen draufzumachen. Richtig blöd wird es, wenn die Mitarbeiter dann betrunken nach Hause fahren, einen Unfall bauen oder den Führerschein in einer Verkehrskontrolle abgeben müssen.
Vorausschauende Chefs organisieren aus diesen Gründen Busse, damit ihre Mitarbeiter nach dem Fest wieder gesund und mit Fahrerlaubnis ins heimische Bett zurückkommen. Dass auch diese Maßnahme nicht unbedingt reichen muss, zeigt eine Polizeinachricht zu einem Zwischenfall, der sich heute Nacht zutrug.
„Meinungsverschiedenheit“
Gegen 3.00 Uhr heute Morgen mussten mehrere Polizeipatrouillen am Bahnhof in Luxemburg-Stadt einschreiten, nachdem zwei Busfahrer verprügelt worden waren. Grund für die Schläge war, so die Polizei, eine „Meinungsverschiedenheit“ mit Mitarbeitern der Firma, die die Busse extra angemietet hatte, um diese nach der Weihnachtsfeier friedlich nach Hause zu bekommen.
Was das Streiten angeht, kannten einige der Weihnachtsfeier-Gäste keine Motivationsprobleme. Sie legten sich auch noch mit den Polizisten an. So sehr, dass einer von ihnen im Arrest landete.
Zu Demaart
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