Kurz nach 18:00 Uhr klingelte die Notrufzentrale der Polizei heiß. Grund war ein Mann, der mit einem Revolver in der Hand aus einem Haus in Belvaux in einen Wagen stieg. Mehrere Zeugen hatten den Bewaffneten dabei beobachtet, wie er in ein Auto mit französischen Kennzeichen stieg. Dort saß bereits ein anderer Mann, der auf ihn wartete. Sofort wurde eine Großfahndung gestartet. Der gesuchte Wagen konnte nicht lokalisiert werden. Es stellte sich allerdings heraus, dass einer der Bewohner Besitzer einer Luftdruckpistole ist.
In der Nacht zum Samstag fuchtelte ein Mann wie ein Jedi-Ritter mit einem Lichtschwert um sich und belästigte Passanten. Da sich der Jedi-Ritter in der Route de Thionville in Luxemburg-Stadt nicht ausweisen konnte, wurde er von den Polizeibeamten zur Dienststelle gebracht.
Mit Schlagring verletzt
Gegen 20.15 Uhr meldete suchte ein Verletzter die Dienststelle der Polizei in Bonneweg auf. Er meldete, dass er von einem Mann mit einem Schlagring verletzt worden sei. Die Polizei führte eine Hausdurchsuchung beim Verdächtigen durch. Neben dem Schlagring fanden die Beamten weitere Waffen.
In der Rue Alexander Flemming in Düdelingen wurde ein Mann über längere Zeit von jemanden verfolgt. Gegen 1:00 Uhr schlug der Täter zu. Er zuckte sein Messer und setzte dieses von hinten an den Hals des Opfers. Der Langfinger forderte Geldbeutel und Handy. Die bisherige Fahndung lief negativ. Der Täter war etwa 1,80 Meter groß, sprach französisch und trug einen Kapuzen-Pullover sowie einen schwarzen Rucksack mit unbekanntem Logo. Während des Raubüberfalls hatte der Dieb eine weiße Maske über sein Gesicht gestülpt.
Spanischer Telefonbetrug
Eine Frau wurde mit einer spanischen Rufnummer angerufen (+34). Der Anrufer gratulierte für den Gewinn in Höhe von 650.000 Euro und forderte ihre Bankdaten sowie die Nummer ihres Ausweises zwecks Überweisung des Gewinns. Die Frau übergab diese Daten, kontaktierte jedoch später den Notruf da ihr dies wohl „spanisch“ vorkam. Mit der Frau wurden die nötigen Schritte bei der Bank eingeleitet um jedem Trickdiebstahl oder Identitätsklau zuvorzukommen. Die Polizei rät, niemals Bank- oder Personaldaten an Unbekannte zu geben.
Auf der Strecke zwischen Roodt/Syr und Mensdorf fing eine amerikanische Handgranate aus dem 2. Weltkrieg Feuer. Die Phosphorgranate lag im Straßengraben. Vermutlich war die Dose dem Rost zum Opfer gefallen. Der Phosphor konnte dadurch mit dem Sauerstoff in der Luft reagieren und entzündete sich. Der „Service Déminage der Armee“ nahm sich der Angelegenheit an und entsorgte die Granatenreste.
Zwischen Freitagabend und Samstagmorgen meldet die Polizei zehn Wohnungseinbrüche in Sprinkange, Bartringen (2 Mal), Mamer, Strassen, Keiwelbach, Bereldingen, Bettendorf, Düdelingen und Rümelingen.
Zu Demaart
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