Der Mann war in seinem Prozess geständig. Im Januar 2014 soll der Angeklagte auf dem Parkplatz Bouillon in der Hauptstadt Passanten mehrere Male eine unbestimmte Zahl an Videos und mindestens sieben pornografische Bilder von Kindern unter zehn Jahren gezeigt haben. Diese verbotenen Fotos und Videos wurden auf seinem iPhone gefunden.
Der psychiatrische Gutachter erklärte anlässlich des Prozesses: „Der Mann ist emotional und psychisch sehr labil und instabil“. Der Mann selbst erklärte im Prozess unter Tränen, sich keiner Schuld bewusst gewesen zu sein.
Die Vertreterin der Staatsanwaltschaft war aber der Meinung, dem Angeklagten sei durchaus bewusst gewesen, dass er im Besitz dieser illegalen Bilder war: „Es sind nicht nur pornografische Bilder, sondern schlimmer noch, Bilder von Kindern unter zehn Jahren. Des Weiteren hat der Mann sich diese Bilder während dem Geschlechtsverkehr mit einer Prostituierten angesehen.
Dies sei der Beweis, dass er sexuelle Hintergedanken beim Betrachten dieser Bilder hatte“, so die Vertreterin der Staatsanwaltschaft. Gefordert wurde dann auch ein Jahr Haft.
Gestern nun wurde der Mann zu einem Jahr Gefängnis auf Bewährung mit Auflagen verurteilt. Er soll sich dazu einer psychiatrischen Behandlung unterziehen.
Zu Demaart
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