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Ehefrau mit Hammer aufgelauert

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LUXEMBURG - In der Nacht zum Sonntag gab es landesweit zahlreiche Polizeieinsätzen, meist wegen Familienstreitigkeiten. In einigen Fällen war auch Gewalt im Spiel. Die Polizei berichtet.

Rund ein Dutzend Mal musste die Polizei in der Nacht zum Sonntag wegen Familienstreitigkeiten ausrücken. Über 20 Mal versuchten die Polizisten im öffentlichen Bereich Steitigkeiten zu schlichten. Mehrmals mussten sie eingreifen, weil Personen gewalttätig wurden, heißt es im Polizeibericht am Sonntag.

Gegen 21.30 Uhr gab es am Samstag einen größeren Einsatz in Wallendorf-Pont, wo ein des Hauses bereits verwiesener Mann aufgetauchte und seiner Frau mit Messer und Hammer auflauerte. Der Täter ging flüchtig, konnte aber im Laufe des Abends von einer Hundestaffel der Polizei (von der Unité de Garde et de Réserve Mobile) in einem Waldstück gestellt werden. Insgesamt drei Streifen, aus Echternach und Diekirch, beteiligten sich an der Suche. Der Mann wurde, auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Diekirch, verhaftet und am Sonntagmorgen dem Untersuchungsrichter vorgeführt.

Verletzter bedroht Notarzt

Kurz nach 04.00 Uhr am Sonntagmorgen rief eine Krankenwagenbesatzung der Berufsfeuerwehr Luxemburg die Polizei zu Hilfe, weil ein alkoholisierter Mann, der in der rue Sigfroi in Luxemburg eine Treppe hinuntrergestürzt war und sich dabei am Kopf verletzt hatte, aggressiv wurde und Probleme machte.

Um 04.45 Uhr gab es einen Einsatz im Parkhaus am Theaterplatz in Luxemburg-Stadt. Es war zum Streit zwischen drei Personen gekommen. Ein Mann hatte sich aus Angst vor den beiden anderen Kontrahenten in den Toiletten des Gebäudes eingeschlossen. Ausgangspunkt der Angelegenheit war ein Zwischenfall im Straßenverkehr, vor dem Parkhaus. Die Polizei konnte den Streit schlichten.

30 Einsätze wegen Ruhestörung

Auch Einsätze wegen Ruhestörung hielten die Polizei in Atem. Es wurden über 30 Einsätze gefahren.

Gegen 18.00 Uhr am Samstag warf ein Passant eine Flasche durch ein offenes Fenster in eine Wohnung in der rue Charles Arendt in Luxemburg-Stadt.

Prostitution

Gegen 1.00 Uhr wurde eine Frau, die einen Kunden in der rue de Strasbourg angeworben hatte, von der Polizei gestellt. Aufgrund eines Anrufes eines Anreiners waren bereits zuvor mehrere Personen gestellt worden.

Prostitution konnte zwar nicht nachgewiesen werden, doch einer der mutmaßlichen Kunden war betrunken. Da der Mann mit dem Auto unterwegs war, musste er seinen Führerschein abgeben, so die Polizei in ihrem Bericht.
In der rue de Strasbourg herrscht abends allgemeines Fahrvervotes. Die Verkehrspolizei konnte zwei weitere Autofahrer stellen.