Betrüger tarnen sich zurzeit als Luxemburger Steuerverwaltung. Sie schicken eine täuschend echte E-Mail unter dem Namen der «Administration des contributions directes du Grand-Duché de Luxembourg». Der Empfänger glaubt, er würde 411 Euro von der Steuerverwaltung zurückbekommen. Dafür soll er seine Kreditkartendaten preisgeben.
Die versendete E-Mail weist den folgenden Text auf: «S’il vous plaît remplir le formulaire ci-dessous afin de continuer à recevoir la amound de EUR 411,00 retourné à votre compte par l’Administration des contributions directes, du Grand-Duché de Luxembourg.» Außer einiger grober Rechtschreibefehler wirkt die Mail täuschend echt. Die Nachricht wurde meist via E-Mail, aber auch in den sozialen Netzwerken als persönliche Nachricht verschickt.
Betrugsmasche
Wer hier seine Daten eingibt, wird Opfer der Betrugsmasche. Die Diebe haben nun Namen, Kreditkartennummer, Geburtsdatum, «Verification Code» und sogar das 3D-Secure-Passwort. Mit diesen Daten können sie beliebig im Netz auf Einkaufstour gehen, auf Kosten ihres Opfers.
Die Steuerverwaltung verlangt nie persönliche Bankdaten per E-Mail, warnt die Polizei. Sie besitzt die Kontonummern aufgrund der Steuererklärungen und fragt nie vertrauliche Daten per E-Mail.
Die Empfänger dieser Nachrichten sollten diese E-Mail auf keinen Fall beachten. Sollte man dennoch seine Daten preisgegeben haben, sollte man schnellsmöglich seine Kreditkarte bei der Cetrel unter der Nummer 491010 sperren lassen.
Zu Demaart
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