Um die 50 Flüchtlinge sind bereits im ehemaligen Supermarkt in Gasperich in der route d’Esch eingezogen. Nach und nach könnten noch mehr Menschen dort hinkommen.
Familienministerin Corinne Cahen erklärte am Mittwochabend in einer Infoversammlung in Zessingen, dass Luxemburg Erfahrung im Umgang mit Menschen aus anderen Ländern habe. In Luxemburg gebe es unter den Flüchtlingen keine einzige Frau, die eine Burka trage, so die Ministerin zu möglichen Befürchtungen.
In Zusammenarbeit mit dem OLAI und dem Roten Kreuz soll die Aufnahmeeinrichtung den Menschen einen guten Start in Luxemburg ermöglichen. Deshalb sollen vor allem Sprachkurse angeboten werden, so die Regierungsvertreterin.
Bildung
Die Kinder können zur Schule gehen oder eine Ausbildung machen. Die Jüngeren werden ab dem 29. Februar 2016 in 11 Klassen in der alten Adam-Roberty-Schule in Merl unterrichtet werden. Die älteren Kinder können eine spezielle Sekundarschule besuchen. Dafür werden an drei Schulen, im «Sportlycée» und im
«Meedercherslycée» in Luxemburg-Stadt sowie im Ettelbrücker Lyzeum ab dem 4. Januar vier Klassen eingerichtet.
Marc Crochet, Vizedirektor des Roten Kreuzes, bedankte sich bei den vielen Freiwilligen. Er habe persönlich das Gefühl, dass Luxemburg zurzeit ein Land von 500.000 Freiwilligen sei. Um das zu bewältigen, müsse man sich noch organisieren.
Flüchtlinge stellen kein größeres Sicherheitsrisiko dar als ein luxemburgischer Bürger. Die Bewohner müssen sich keine Sorgen machen, so Bürgermeisterin Lydie Polfer.
Zu Demaart
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