Beim Zusammentreffen der Minister im Rahmen des Rates der European Space Agency geht es vor allem um die Zukunft der Ariane-Raketen und den Beitrag zur internationalen Raumstation ISS. Für ersteres werden für den Zeitraum 2015-2020 ungefähr 3,15 Milliarden Euro veranschlagt, für die ISS (2015-2017) sind es rund 820 Millionen Euro.
Auf Kirchberg sollen die zuständigen Minister der ESA-Mitgliedsländer sich auch darauf einigen, wer was beiträgt. Kurz, es geht ums Geld. Die turnusmäßige Präsidentschaft der ESA hat derzeit Luxemburg zusammen mit der Schweiz. Und Luxemburgs Rolle wird vor allem darin bestehen, bei der Konsensfindung zu helfen, wie Mario Grotz (Direction générale Recherche, propriété intellectuelle et nouvelles technologies vom Wirtschaftsministerium) erklärt. Dass Luxemburg einen zusätzlichen finanziellen Beitrag leiste, sei nicht vorgesehen. 17 bis 18 Millionen im Jahr beträgt der Beitrag des Großherzogtums. Luxemburg macht bei spezifischen Projekten mit. Dabei gebe es auch einen wirtschaftlichen Rückfluss, so Grotz, denn das Geld fließe über Verträge für Firmen wie SES, Hitec und andere, die in diesen Bereichen arbeiten, wieder zurück.
Auf Kirchberg soll aber auch die zukünftige strategische Ausrichtung der ESA, die demnächst ihren 50. Geburtstag feiert, thematisiert werden. Am Treffen nimmt auch Wirtschaftsminister Etienne Schneider teil.
Zu Demaart
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