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Eugène Berger entgeht Vulkanausbruch

Eugène Berger entgeht Vulkanausbruch
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Eugène Berger entgeht einem Vulkanausbruch in Ecuador. Der DP-Politiker aus Luxemburg bestieg den Cotopaxi zwei Tage vorher. Inzwischen wurde der Ausnahmezustand verhängt.

Gefährlicher Vulkan
Wegen der großen Schneemassen auf seinem Gipfel und der vielen Anrainer zählt der Cotopaxi zu den gefährlichsten Vulkanen der Welt. Schnee und Eis könnten im Falle eines Ausbruchs schmelzen und als gigantische Schlammlawinen ins Tal stürzen. 325.000 Menschen könnten von dem Vulkanausbruch betroffen sein.

«Glückspilze: Zwei Tage nach der Besteigung des Cotopaxi bricht der Vulkan aus», schrieb Eugène Berger auf Twitter. Der DP-Politiker macht derzeit Urlaub in Ecuador. In dem Land wurde inzwischen der Ausnahmezustand verhängt.

Ecuadors Präsident Rafael Correa begründet dies mit dem drohenden Ausbruch des Vulkans Cotopaxi. Der Ausnahmezustand kann gemäß eines von ihm erlassenen Dekrets bis zu 60 Tage dauern. Die Versammlungsfreiheit und die Berichterstattung können eingeschränkt werden. Der Cotopaxi ist 5897 Meter hoch und liegt 50 Kilometer von der Hauptstadt Quito entfernt.

Unter Druck

Er ist seit Tagen aktiv und es gab Explosionen, mehrere Gemeinden wurden evakuiert. Er ist einer der weltweit höchsten aktiven Vulkane. Der letzte große Ausbruch war 1904. Er ist eines der beliebtesten Ziele für Bergsteiger in Südamerika. Der zuletzt unter starkem innenpolitischen Druck stehende Correa sagte, Sicherheitskoordinator César Navas soll die Maßnahmen steuern. Es gelte, Ruhe zu bewahren.

Zudem müssten alle finanziell notwendigen Mittel mobilisiert werden. Soziale Medien dürfen im Zusammengang mit Berichten zum Cotopaxi zensiert werden. «Die Bürger können sich nur über offizielle Mitteilungen informieren», heißt es im Dekret. Es sei wichtig, sie vor «falschen Gerüchten» zu schützen. Ein Sicherheitskabinett kann Verfassungsrechte einschränken, sowie das Recht sich zu versammeln. Geplant sei eine «nationale Mobilisierung im gesamten Territorium».