Dienstag20. Januar 2026

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EU deckelt Gebühren

EU deckelt Gebühren
(AFP)

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Hohe Kartengebühren für Einzelhändler - das ist in der EU schon länger ein Thema. Jetzt kommt der Deckel. Davon sollen auch die Verbraucher profitieren.

In Europa sinken die Gebühren für Einkäufe mit Kredit- und EC-Karten. Damit würden Händler entlastet und letztlich auch die Kunden, teilte das Europaparlament am Mittwochabend nach Verhandlungen mit Vertretern der 28 EU-Mitgliedstaaten mit. Der Kompromiss muss später noch von der Volksvertretung und dem EU-Ministerrat in Brüssel – dort sind die Mitgliedstaaten vertreten – förmlich bestätigt werden.

Bei der Deckelung geht es um Verarbeitungsgebühren, die Banken untereinander festlegen und von den Einzelhändlern verlangen, wenn Kunden beim Einkauf mit Karte zahlen. Die Händler schlagen diese Gebühren zumeist auf die Preise auf. Künftig sollen die Gebühren bei Kreditkarten höchstens 0,3 Prozent des Kaufpreises betragen dürfen, bei EC- und anderen Bankkarten 0,2 Prozent. Große Anbieter in dem Bereich sind etwa Visa oder Mastercard.

Der Gebühren-Deckel soll laut dem Parlament sechs Monate nach Inkrafttreten des Gesetzes gelten, ein Termin dafür wurde noch nicht genannt. Das Europaparlament wird erst im kommenden Jahr über den Kompromiss abstimmen können.