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«Et ass eng vun eisen décksten Drogen-Affären»

«Et ass eng vun eisen décksten Drogen-Affären»
(Tageblatt-Archiv)

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Eine Razzia am Dienstag in Wasserbillig sorgt für großes Aufsehen. 220 Polizei- und Zollbeamte im Einsatz . Es gibt 16 Verhaftungen. Die Spur führt nach Nigeria

Link): «Nach Feststellung der Europäischen Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht (EMCDDA) sind die Iberische Halbinsel sowie die Benelux-Länder die ‚bedeutendsten‘ Einfuhrpunkte für Kokain. Dabei werden Frankreich, Italien und Großbritannien häufig als wichtige Transitländer angegeben.»

Logistische Unterstützung in Luxemburg gab es von organisierten Banden aus Nigeria, die auch den Drogenmarkt in Luxemburg organisierten, hieß es 2011 im «Jane’s Sentinel Security Assessment – Western Europe». Getarnt als politische Flüchtlinge waren sie in Luxemburg gelandet und hatten systematisch ein dichtes Netz für harte Drogen aufgebaut. Dabei bezogen sie das Heroin sowie Cannabis hauptsächlich über den niederländischen Markt.

In den Kulissen der Polizei hört man aber, dass inzwischen weitere Banden vom afrikanischen Kontinent, aus Osteuropa und aus den Niederlanden den Markt in Luxemburg übernommen. Der Transport von und nach Luxemburg führt meistens über Nebenstraßen durch die Eifel (Deutschland) oder die Ardennen in Belgien.

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