Nach dem Absturz der Passagiermaschine aus Dubai in Südrussland sind deren Flugschreiber nach Moskau gebracht worden. Dort könnten Experten schon ab Sonntagnachmittag beginnen, die Daten auszulesen, sagte ein Vertreter der russischen Sicherheitsbehörden der Agentur Interfax.
Beim Absturz der Boeing 737-800 auf dem Flughafen der Stadt Rostow am Don am Vortag waren alle 62 Menschen an Bord getötet worden. Zur Zeit des Unglücks in der Nacht herrschte starker Sturm.
Opfer identifizieren
Vertreter der betroffenen Fluggesellschaft FlyDubai trafen am Sonntag in Rostow ein, das etwas 100 Kilometer südlich von Moskau liegt. Der russische Katastrophenschutz beendete offiziell seine Such- und Aufräumarbeiten an der Landebahn des Flughafens, der ab Montag wieder in Betrieb gehen soll.
Die geborgenen Opfer wurden in die Gerichtsmedizin der Millionenstadt gebracht. «Der Prozess der Identifizierung wird nicht länger als zwei Wochen dauern», sagte der russische Verkehrsminister Maxim Sokolow.
«Unkontrollierbarer Sturz»
«Das Flugzeug konnte unter schwierigen Bedingungen nicht sofort landen und drehte eine Schleife. Beim zweiten Anflug kam es zu dem Absturz», sagte ein Vertreter der Sicherheitsbehörden der russischen Agentur Tass. Beim Aufprall auf die Landebahn sei die Maschine zerbrochen, sagte Igor Oder, regionaler Chef des russischen Zivilschutzes, der Agentur Interfax. Ein russischer Luftfahrtexperte, Sergej Kruglikow, sagte im Fernsehen, es sei ein «unkontrollierbarer Sturz» gewesen.
Footage claiming to show crash and explosion of #FlyDubai FZ981 emerges; authenticity not yet verifiedhttps://t.co/yzCDk5dbLU
— CCTVNEWS (@cctvnews) 19. März 2016
Gemäss Rossija24 wollte der Pilot den zweiten Anflug abbrechen. «In dem Moment, als er eine weitere Schleife fliegen wollte, ist etwas geschehen und die Maschine ist abgestürzt», sagte der Korrespondent unter Berufung auf Ermittler.
Zu einem ähnlichen Schluss kamen auch Experten der Webseite flightradar24, die mit GPS-Satellitendaten arbeitet. Die Boeing 737-800 sei schon wieder gestiegen, als sie plötzlich wie ein Stein vom Himmel gefallen sei.
Zu Demaart



















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