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Es gibt viele Fragen

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(Raoul Roettgen)

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Am Dienstagmorgen durchbricht ein Bus in Clervaux auf einer Brücke das Geländer und stürzt mehrere Meter in die Tiefe. Acht Menschen werden verletzt.

Am Dienstagmorgen fährt ein Sonderbus auf der route d’Urspelt über eine Brücke unweit vom Bahnhof von Clerf. Gegen 08:30 Uhr durchbricht der Bus aus bislang noch ungeklärter Ursache auf der Brücke plötzlich das Geländer und stürzt mehrere Meter in die Tiefe in das Flußbett der «Klierf».

In dem Bus saßen sieben Menschen, die auf dem Weg zu einer Einrichtung der A.P.E.M.H. («Association des Parents d’Enfants Mentalement Handicapés) waren sowie der Busfahrer. Durch die Wucht des Aufprall wurden alle acht Insassen verletzt. Vor Ort ist die Rede von Knochenbrüchen. Eine Person wurde in dem Bus eingeklemmt und musste von den Rettungskräfte mit schwerem Gerät befreift werden.

Großalarm

Wegen des Unfalls wurde Großalarm («plan nombreuses victimes») ausgelöst. Aus der ganzen Region rund um Clerf fuhren Rettungskräfte zur Unglückstelle. Man ging zunächst vom Schlimmsten aus. Die Bergung der Verletzten gestaltete sich sehr schwierig, da der Bus in der «Klierf» auf dem Dach lag. Zudem mussten die Rettungskräfte einen Hang überwinden. In dem Bus sammelte sich Flußwasser.

Die Verletzten kamen nach der Erstversorgung vor Ort in die Krankenhäuser nach Ettelbrück und in der Stadt- Luxemburg. Vor Ort befanden sich auch mehrere Psychologen um die Verletzen zu betreuen.

Fragen

Wie es zu dem Unglück kam, ist noch völlig offen. Vor Ort gibt es eine Reihe von Fragen zu klären: Wie war es möglich, dass der Bus zunächst den hohen Bordstein überwand und anschließend das verstärkte Geländer durchbrach? An der Stelle fanden noch kurz zuvor Brückenarbeiten statt.

Die nahen Gleise der Zugverbindung in Richtung Belgien und Luxemburg wurden für den Schienenverkehr kurzzeitig unterbrochen.

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