Die genaue Zahl sei noch unbekannt, teilte der Katastrophenschutz am Mittwoch mit. Die Such- und Rettungsarbeiten würden durch die Dunkelheit behindert. Das Beben ereignete sich nach Angaben der US-Erdbebenwarte USGS westlich der Insel Sumatra in einer Tiefe von 24 Kilometern.
Zuvor hatte diese von einer Stärke von bis zu 8,2 und einer Tiefe von zehn Kilometern gesprochen. Eine Tsunami-Warnung in Indonesien und Australien wurde später aufgehoben.
Ein Augenzeuge in der Stadt Padang berichtete, dass die Einwohner sich in höher gelegene Gebiete geflüchtet hatten, nachdem die Tsunami-Warnung von den örtlichen Moscheen verbreitet worden sei. «Die Menschen hatten Panik und flohen zu Fuß oder auf ihren Motorrädern. Es gab Verkehrsstaus», sagte Muhammad Ridho.
Warnung
Nach dem Beben mit einer Stärke von mindestens 7,7 war zunächst von einem Tsunami-Risiko für Teile von Sumatra, darunter Aceh, Bengkulu, Nordsumatra und Lampung sowie für die Menatawi-Inseln gewarnt worden. «Das Risiko ist sehr gering, aber die Bewohner in den Küstenregionen sollten derzeit noch nicht dorthin zurückkehren», sagte ein Sprecher der indonesischen Tsunami-Warnzentrums in Jakarta.
In Indonesien bebt häufig die Erde. Der südostasiatische Inselstaat liegt in einer seismologisch aktiven Zone, wo es immer wieder zu Erschütterungen und Vulkanausbrüchen kommt. Am 26. Dezember 2004 starben mehr als 200 000 Menschen bei einem gewaltigen Erdbeben und Tsunami im Indischen Ozean mit der Stärke 9,1.
Zu Demaart











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