Die Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ) beschäftigt sich in einem aktuellen Artikel (Link) mit dem Wohnungsmarkt in Luxemburg-Stadt. Dazu wurden Bewohner der Hauptstadt interviewt.
Neben Lob (Lebensqualität) gibt es auch Kritik über die hohen Immobilienpreise in der Stadt. Eine Wohnung in der Oberstadt können sich nur noch die wenigsten Einheimischen leisten, heißt es in dem Artikel.
«Schleichende Monacoisierung»
Das unter anderem Banken und EU-Institutionen die Immobilienpreise in der Stadt in die Höhe drücken, ist nicht neu. Interessant sind aber in dem Zusammenhang die Aussagen einiger Bewohner der Stadt in dem FAZ-Bericht.
So erzählt die Luxemburgerin Mady Lutgen von ihrer 34 Quadratmeter-Wohnung in der rue du Nord für 1300 Euro Monatsmiete. Eine «schleichenden Monacoisierung,» nennt Immobilienexperte Claude Wagner die Entwicklungs des Wohnungmarktes in dem Artikel.
Eine Abrissmentalität
Eine «Bauamtspolitik ohne Rücksicht auf Verluste», beklagt Jürgen Stoldt in dem Artikel. Der Berater lebt seit zehnt Jahren im Pfaffenthal Und er legt nach:»Einen wirklichen Denkmalschutz gibt es in Luxemburg leider nicht.» Er spricht von einer Abrissmentalität, die ihre Spuren hinterlassen habe.
Auch das Millionenprojekt «Royal Hamilius» bekommt sein Fett ab. Hier entsteht mit dem kombinierten Einkaufszentrum und Wohn-Bürogebäude «Royal Hamilius» (Link) nun ein weiteres Megaprojekt im Herzen der Stadt – nach den Plänen des britischen Stararchitekten Sir Norman Foster. Auch dafür mussten etliche Altbauten weichen, heißt es in der FAZ.
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