20 Polizisten sollen umgehend nach Slowenien entsandt werden, um ab Donnerstag ihre slowenischen Kollegen beim Schutz der Schengen-Außengrenzen zu unterstützen. Das beschloss die Regierung am Mittwoch in Bratislava.
Mit einem ähnlichen Auftrag sind bereits 50 slowakische Polizisten in Ungarn im Einsatz. Zudem wurden Soldaten an die ungarisch-serbische Grenze entsandt.
«Jetzt brauchen sie unsere Hilfe»
Der sozialdemokratische Regierungschef Robert Fico kritisierte nach der Kabinettssitzung erneut die Flüchtlingspolitik Deutschlands und anderer EU-Länder: «Auch Slowenien hat zunächst geglaubt, mit einer Politik der offenen Arme die Migrationskrise lösen zu können, und ist jetzt auf unsere Hilfe angewiesen.»
Die Slowakei selbst ist kaum betroffen: Seit Jahresbeginn 2015 suchten nur 139 Menschen um Asyl an. Bewilligt wurde es nur sieben Personen.
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