Die Krankenhäuser in Luxemburg sollen für die Zukunft ausgerichtet werden. Eine bessere Koordination, Kompetenzzentren und mehr ambulante Behandlungen (Tageskliniken). Dies begräftige am Mittwoch im Parlament noch einmal Gesundheitsminister Lydia Mutsch (LSAP) vor den Abgeordneten.
Ein Dorn im Auge der Ministerin ist die stationäre Behandlung. «Immer noch werden Leute stationär aufgenommen, obwohl sie auch ambulant behandelt werden können, moniert Mutsch im Parlament.
Mehr Langzeitbetten
Während die Zahl der Akutbetten bis 2018 reduziert werden soll, will die Ministerin laut neuen Plänen die Zahl spezieller Langzeitbetten ausbauen. Es geht dabei um die Betreuung von schwerkranken Menschen mit zum Teil psychischen Problemen. Sie seien im Gegensatz zu Kurzzeitbetten sogar billiger, betont die Ministerin.
Vor dem Parlament demonstrieren am Mittwoch mehrere Angestelle des Ste Marie-Klinikums aus Esch/Alzette. Sie fürchten um ihre Arbeitsplätze, sollte die Einrichtung geschlossen werden. Sie sprechen von mehr als 215 Jobs. Das Krankenhaus Ste Marie soll ab 2019 auf die Bereiche Geriatrie und Altenpflege ausgerichtet werden.
Zu Demaart
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