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Ein schlimmer Verdacht

Ein schlimmer Verdacht
(Jean-Claude Ernst)

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Bei dem schrecklichen Vorfall um das tote Baby an einer Brücke bei Eppeldorf handelt es sich aller Wahrscheinlichkeit nach um ein Familiendrama.

Am Dienstag wird ein Kleinkind als vermisst gemeldet. Die Polizei leitet eine Großfahndung ein. Die Suche konzentriert sich auf das Gebiet zwischen Eppeldorf und Reisdorf. Am frühen Abend wird das Kind in der «Keiwelbaach» unweit der Hessenmillen aufgefunden. Trotz Wiederbelebungsversuchen kommt jede Hilfe zu spät. Das Kind stirbt vor den Augen der Rettungskräfte.

Sofort werden Ermittlungen aufgenommen, um die genauen Umstände des Verschwindens des Kleinkindes und seines Todes aufzuklären. Die Mutter des 6 Monate alten Babys wird festgenommen. Sie wurde am Mittwoch dem Untersuchungsrichter vorgeführt. Noch wird die Mutter medizinisch behandelt.

Viele Spekulationen

Die Mutter soll ausgesagt haben, ihr Kind sei entführt worden, heißt es. Diese Information konnte aber nicht bestätigt werden. Gerüchten zufolge könnte es sich jedoch um ein Familiendrama handeln. Wie aus Ermittlerkreisen verlautete, soll sich der Verdacht gegen die Mutter erhärtet haben. Sie habe das Baby in den Fluss gelegt und sich beim Hinabsteigen bzw. Wiederhochsteigen aus dem Bachbett verletzt, heißt es. Auch wird gemunkelt, die Frau soll sich selbst Verletzungen zugefügt haben.

Eine offizielle Bestätigung der Informationen steht aber noch aus, da die Ermittlungen noch nicht abgeschlossen sind und die Staatsanwaltschaft sich noch in Schweigen hüllt. Dort sagte man Tageblatt.lu lediglich, dass viel spekuliert würde. Die Ermittlungen gehen weiter. Die Frau sei schon von der Polizei verhört worden. Eine Autopsie, inklusive «Tox-Screen» (Untersuchung auf Giftstoffe) sei dabei durchgeführt zu werden. Der Justizsprecher bestätigte lediglich, dass es sich beim Opfer um einen 6 Monate alten Jungen handelt.

Inzwischen interessieren sich auch internationale Medien für das Drama. In Diekirch vor dem Gericht und am Tatort tummelten sich am Mittwoch mehrere ausländische Kamerateams.

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