Freitag30. Januar 2026

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Ein schlimmer Verdacht

Ein schlimmer Verdacht
(Tageblatt)

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In der Nacht auf Montag wurde eine Stute mit einem Messer in den Hals gestochen. Das Tier starb. Mittlerweile machen grausame Details die Runde.

In einer Polizeimeldung war die Information sehr kurz gehalten. Es war lediglich die Rede von einem Täter, «der mit einem scharfen Gegenstand eine Stute» in Ehlingen «in der Halsgegend derart schwer verletzte, dass das Tier kurze Zeit später verendete». Eine Untersuchung sei eingeleitet worden. In der Reiterszene machen sich mittlerweile Angst und Sorgen breit.

Hinter vorgehaltener Hand wird von einer viel grausameren Tat geredet. Die Stute wurde demnach nicht nur getötet, sondern auch geschändet. Und es kommt noch schlimmer: dem Tier wurden laut Augenzeugen die Gebärmutter und Geschlechtsteile herausgeschnitten.

Ein Wiederholungstäter?

Justizsprecher Henri Eippers bestätigt die Tat. Er spricht von Verstümmelung. Weitere Details nannte er nicht. Von einem Wiederholungstäter ist inzwischen die Rede. Er soll seit drei Wochen sein Unwesen treiben, heißt es.

Am vergangenen Freitag wurde im «Gréngewald», in der Nähe des Findels, ein totes Reh aufgefunden. Der Kopf des Tieres war abgetrennt und wurde mit einem Seil an einen Baum gehängt.

Auch die abgetrennten Beine des Tieres lagen sauber aufgereiht neben dem Reh. Ob es einen Zusammenhang zwischen den beiden Taten gibt, ist bisher noch nicht gewusst. Bei Letzerem soll es sich allerdings um zwei Täter gehandelt haben.