Dienstag27. Januar 2026

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Ein Hakenkreuz sorgt für Aufregung

Ein Hakenkreuz sorgt für Aufregung
(Fabrizio Pizzolante)

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In Munschecker brennt ein Wohnhaus. Auf der Tür wird ein Hakenkreuz gefunden. Die Polizei sperrt das Gebiet weiträumig ab. Schaulustige werden vertrieben.

Munschecker bei Grevenmacher ist eigentlich ein verschlafenes Dorf, unweit der Trierer Autobahn A1. Doch seit Montagmorgen herrscht dort große Aufregung. Gegen 03:30 Uhr wird ein Feuer aus dem Dorfkern gemeldet. Schnell rückt die Feuerwehr aus, die Polizei rückt an. Journalisten werden via Telefon aus dem Bett geschmissen. «In Munschecker brennt ein Haus. Es gib keine Verletzten. Mehr wissen wir noch nicht. Wir sind unterwegs zur Brandstelle.»

Eine Stunde später klingelt das Telefon erneut: «Bitte die Meldung von dem Feuer nicht publizieren. Anordnung der Staatsanwaltschaft.» Die Pressemeute wird jetzt richtig wach und schickt Fotografen und Kameraleute in das Dorf unweit der Mosel. Vor Ort herrscht Aufregung. Auf der Tür des Hauses prangt ein Hakenkreuz. Das Grundstück ist weiträumig abgesperrt. «Keine Fotos,»heißt es immer wieder. Die Polizei nutzt die Einsatzfahrzeuge als Sichtblenden. Immer wieder wird vor Ort mit der Staatsanwaltschaft gedroht. Es herrscht ein Kommunikationschaos.

Terroristen? Rechtsradikale? Gerüchte machen vor Ort die Runde. Besorgte Anwohner laufen umher. Von einem Nachbarschaftsstreit ist die Rede. An dem Haus laufen seit Längerem Renovierunsgarbeiten. Justizpressesprecher Henri Eippers am Montagmorgen:» Ja, wir wissen von dem Feuer, mehr aber auch nicht. Wir warten hier noch auf weitere Informationen.»

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