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EDF musste Cattenom nachrüsten

EDF musste Cattenom nachrüsten
(Tageblatt-Archiv/Robert Spirinelli)

Ein fehlendes Ventil in der Größe eines Zwei Euro Stückes hat dazu geführt, dass die Aufsicht für französische Nuklearanlagen Cattenom mit einem Störfall der Stufe zwei belegt hat.

Bei einer Kontrolle am 18. Januar haben Ingenieure der Anlage in Cattenom festgestellt, dass ein Ventil an den Röhren fehlte, welches Wasser an den Lagerungsbehältern abgebrannter Brennstäbe ein- und ablassen. Diese Ventile sind die vierte Sicherungsstufe der Röhren. Würde Wasser aus den Röhren austreten und die Brennstäbe trocken fallen, gäbe es in Cattenom einen Zwischenfall größerer Art. «Wir haben in der vergangenen Woche mit Spezialtauchern die Ventile auf die Röhren aufgesetzt», sagte eine Specherin am Montag.

Die Behälter der abgebrannten Brennstäbe stehen außerhalb der Reaktorgebäude. Die Reakltoren wurden daher während der Arbeiten nicht abgeschaltet. Betroffen waren die Reaktoren 2 und 3. Bei den Reaktoren 1 und 4 sind alle vier Sicherheitsstufen inclusive des letzten Ventils vorhanden, sagt die Sprecherin.

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