Jesse Hughes sagte dem Sender iTele, er fühle eine «heilige» Pflicht, die durch den Anschlag unterbrochene Show der Band zu beenden. Es habe eine riesige Unterstützung für die Band gegeben. Er wolle, dass sich niemand unterkriegen lassen. Die Band tritt am Dienstagabend im Olympia-Theater in Paris auf. Auch Angehörige der Opfer wurden zu dem Konzert eingeladen.
Bei der Anschlagsserie vom 13. November hatten islamistische Extremisten allein im Konzertsaal Bataclan, in dem die Eagles of Death Metal spielten, 89 Menschen getötet. Die Musiker hatten sich in einer Garderobe verstecken können, während die islamistischen Extremisten im Saal auf Konzertbesucher schossen. Insgesamt waren bei der Terrorserie in Paris 130 Menschen getötet worden. Die Band war bereits Anfang Dezember nach Paris zurückgekehrt und überraschend an der Seite von U2 aufgetreten.
Gleiche Sicht
Hughes sagte damals unter Tränen, es sei wichtig, zusammen Spaß zu haben, um die schrecklichen Ereignisse hinter sich zu lassen, damit man nicht den Rest des Lebens davon verfolgt werde. Seit den Anschlägen sei er nicht mehr fähig, seine Emotionen unter Kontrolle zu halten. «Ich hatte keine Alpträume und ich habe gut geschlafen. Wenn ich aber aufwache, sehe ich Dinge, die wie Alpträume sind», sagte er.
Allerdings hätten die Anschläge seine Sicht auf Waffen nicht verändert. Er finde weiter, jeder sollte bewaffnet sein. Er wolle nie wieder so etwas sehen wie im Bataclan. Jeder sollte die beste Chance haben, zu leben. «Ich sah Menschen sterben, die vielleicht leben könnten.»
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