Das Clinton-Logo sorgt für Gesprächsstoff . In dem blau-roten Logo bildet ein roter, nach rechts zeigender Pfeil den Querbalken eines blauen «H» – was einige Kritiker in den sozialen Netzwerken zu der Frage veranlasste, ob die Demokratin nun politisch nach rechts driftet. Andere bemerkten, es erinnere an einen Wegweiser zum nächstgelegenen Krankenhaus, an die Nationalflagge Kubas oder das Twitter -Logo der Enthüllungsplattform Wikileaks.
Böse Zungen behaupteten gar, das simpel gehaltene Design sei mit der einfachen Mal-Software Microsoft Paint gezeichnet worden.
Die frühere First Lady und US-Außenministerin Hillary Clinton will als erste Präsidentin ins Weiße Haus einziehen – und spaltet nicht nur mit ihrem Logo das Land. Mit Lob und Kritik reagierten die beiden politischen Lager in den USA auf ihre Kandidatur. Clinton war am Sonntag mit einem Tweet und einem kurzen Video auf ihrer Webseite in den Präsidentschaftswahlkampf eingestiegen. Sie machte zum Auftakt deutlich, dass sie um jede Stimme kämpfen werde. In dem Video stellte sie soziale Gerechtigkeit in den Mittelpunkt. «Normale Amerikaner brauchen einen Vorkämpfer, und ich möchte diese Vorkämpferin sein.»
«Es ist an uns, sie zu stoppen»
Die Demokraten begrüßten die Kandidatur Clintons. «Ich bin für Hillary bereit. Und Amerika ist für Hillary bereit», schrieb die demokratische Senatorin Barbara Mikulski aus Maryland, wie die «Washington Post» berichtete.
Die Republikaner hingegen kündigten erbitterten Wahlkampf gegen den nach ihrer Ansicht von langer Hand geplanten Clinton-Wahlkampf an. Clintons offizielle Bewerbung löste sofort Angriffe einer Reihe ihrer potenziellen republikanischen Rivalen aus. Jeb Bush schrieb laut «Washington Post» in einer E-Mail an Wahlkampfspender: «Es ist an uns, sie zu stoppen.» Ted Cruz erklärte, Clinton repräsentiere «die verfehlte Politik der Vergangenheit».
Nur Stunden nach der Bekanntgabe der Kandidatur der 67-Jährigen starteten die Republikaner eine «Stop Hillary»-Kampagne. Die Partei sucht auf ihrer Webseite GOP.com 100.000 Parteigänger, die sich im anstehenden Wahlkampf gegen Hillary Clinton stemmen und einen republikanischen Herausforderer unterstützen. Der Parteivorsitzende Reince Priebus stellte Clinton in einem Gastbeitrag in der Zeitung «USA Today» wegen einer Reihe von Skandalen als nicht vertrauenswürdig dar.
Zu Demaart





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