Die drei Standorte der Containerdörfer für jeweils 300 Personen sind Steinfort, Mamer und Diekirch. Dies teilte Innenminister Dan Kersch RTL mit. Die drei betroffenen Bürgermeister seien zwar nicht „vor Freude in die Luft gesprungen“, hätten aber zugesichert, helfen zu wollen. Wie in Erfahrung zu bringen war, soll das Container-Dorf in Mamer neben der Europaschule errichtet werden. Ein Grund hierfür ist die mögliche Einschulung von Flüchtlingskindern in der Europaschule.
Die drei Containerdörfer sollen bis Mitte 2016 fertig sein. Dan Kersch betonte allerdings, dass es noch mehr Standorte geben wird, damit keine Gemeinde überbelastet werde.
In ehemaligen Kliniken
Bereits am Freitag wurde bekannt, dass sowohl das hauptstädtische „Centre hospitalier“ als auch das „Centre hospitalier neuro-psychiatrique“ in Ettelbrück der Regierung das Angebot gemacht haben, dort leer stehende Gebäude vorübergehend nutzen zu können. In der früheren „Maternité“ der Hauptstadt ist Platz für 100 Leute, in den beiden alten Kasernen im Ettelbrücker Park kann Raum für 100 bzw. 140 Personen entstehen.
Auch in Düdelingen soll eine weitere Unterkunft entstehen. Auf dem Gelände der früheren „Schmelz“ will das Rote Kreuz eine seiner beiden mobilen Wohneinheiten aufstellen, in der 90 Menschen untergebracht werden können.
Eine solche Unterkunft existiert bereits in Bartringen. Die andere mobile Wohneinheit wird in Colpach abmontiert und in Düdelingen neu errichtet.
Weitere Infos zum Thema:
Luxemburg reagiert auf Flüchtlingswelle
Ein Zuhause für 60 Flüchtlinge
Zu Demaart
Sie müssen angemeldet sein um kommentieren zu können