Die Versorgungskapsel des US-Unternehmens SpaceX wurde am Dienstagabend (MEZ) von der Internationalen Raumstation ISS abgekoppelt und landete fünfeinhalb Stunden später vor der kalifornischen Küste im Pazifik. Die «Wasserung» der Kapsel sei erfolgreich verlaufen, teilte SpaceX im Kurznachrichtendienst Twitter mit.
«Dragon» hatte die ISS am 12. Januar mit 2,6 Tonnen Fracht erreicht. Bei seiner fünften Versorgungsmission brachte der Raumfrachter vor allem Nachschub und Ausrüstung für die Astronauten ins All. Nun kehrte er mit 1600 Kilogramm Müll und nicht mehr benötigter Ausrüstung zur Erde zurück. Außerdem ist er mit Computern und wissenschaftlichen Experimenten beladen, die auf der Erde ausgewertet werden sollen.
Die vergleichsweise kleine Firma SpaceX führt im Auftrag der Nasa seit 2012 Versorgungsflüge zur ISS aus. Die US-Raumfahrtbehörde stellte ihr eigenes Shuttle-Programm im Sommer 2011 nach drei Jahrzehnten vor allem aus Kostengründen ein, will aber wieder einsteigen – nicht zuletzt auch, um die derzeitige Abhängigkeit von Russland in der bemannten Raumfahrt zu beenden.
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