Laut Lëtzebuerger Journal, das im Besitz eines vorliegenden Schreibens der Gewerkschaft sei, dürfe der Buchhalter den LCGB-Sitz nur aus beruflichen Gründen und nur mit Einverständnis der Gewerkschaftsspitze betreten. Zudem schreibt die Zeitung, ein weiterer Buchhalter sei wegen „faute grave“ entlassen worden. Auch ihm sei der Zugang zu den LCGB-Räumlichkeiten verweigert worden.
" class="infobox_img" />Beim LCGB brodelt es.
Weiter schreibt die Tageszeitung, dass die Arbeit der zwei Buchhalter jetzt nur noch von einer Person verwaltet werde.
Dementi vom Präsidenten
Außerdem sei den zwei Buchhaltern jeglicher Kontakt mit ihren ehemaligen Arbeitskollegen untersagt worden. Bezüglich der Abgeordneten Ali Kaes und Marc Spautz schreibt die Zeitung, dass beide im Herbst mit rechtlichen Mitteln gegen die Entscheidung des LCGB-Exekutivkomitees vorgehen wollen.
Die christliche Gewerkschaft befindet sich zurzeit in einer tiefen Krise. Mitte Juli wurde bekannt, dass sie mit einem Schuldenberg von 1,050 Millionen Euro zu kämpfen hat. LCGB-Präsident Robert Weber dementierte die Meldungen gestern allerdings.
Der Chefbuchhalter der Gewerkschaft sei schwer krank und es laufe eine entsprechende Prozedur für eine Invalidenrente. Eine zweite Person, die nicht in der Buchhaltung, sondern in der Verwaltung arbeite, sei ebenfalls krank gewesen, habe ihre Arbeit gestern allerdings wieder aufgenommen. Der LCGB beschäftigt ein Buchhaltungsunternehmen („fiduciaire“), offensichtlich um den kürzlich angekündigten Sanierungsplan der Gewerkschaft schnell umsetzen zu können.
Zu Demaart
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