Um die Anzahl der arbeitslosen Jugendlichen maßgeblich zu senken und eine entsprechende Strategie anzuwenden, hat das Bildungsministerium eine Studie in Auftrag gegeben, die den Übergang von der Schule in die Berufswelt untersucht. Zentrales Ergebnis: Wer die Schule mit einem Diplom abschließt, hat bessere Chancen auf dem Arbeitsmarkt.
Das «Institut national pour le développement de la formation professionnelle continue» (INFPC) hat 1.293 Personen, die nach dem Schuljahr 2009/10 ein technisches Lyzeum verlassen haben, während drei Jahren begleitet. Von diesen 1.293 Jugendlichen hatten 85 Prozent die technische Sekundarstufe mit einem Diplom verlassen.
Zahlenspiel
Wenig überraschend schneiden diplomierte Schüler in allen Kategorien besser ab als Personen ohne Diplom. Nach drei Jahren dominieren die diplomierten Jugendlichen in den Bereichen «Beschäftigungsrate» (84 Prozent der Diplomierten fanden eine Arbeitsstelle gegenüber 75 Prozent bei Personen ohne Diplom), «unbefristeter Arbeitsvertrag» (90 Prozent der Diplomierten, die eine Arbeitsstelle fanden, unterschrieben einen unbefristeten Arbeitsvertrag gegenüber 81 Prozent bei Personen ohne Diplom) und «durchschnittliches Gehalt» (die Diplomierten, die einen Arbeitsplatz fanden, verdienten durchschnittlich 14,5 Euro pro Stunde gegenüber 12,8 Euro bei Nicht-Diplomierten).
Laut Bildungsminister Claude Meisch (DP) überrascht das Ergebnis dieser Studie nicht, allerdings „ist es besser, verlässliche Daten als nur ein Bauchgefühl zu haben“.
Weitere Details zur Studie des «Institut national pour le développement de la formation professionnelle continue» finden Sie in der Dienstagsausgabe (15. Dezember) des Tageblatt.
Zu Demaart
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