Es ist die Kombination aus Ferienaufnahmen und Augenzeugenberichten, die diesen Film so authentisch machen. Musik, Analsysen oder eine Erzählstimme fehlen, die Aufnahmen wurden nicht professionell überarbeitet. Der Streifen dramatisiert nicht, er lässt einfach die Bilder und die Menschen sprechen – gerade deshalb geht er so ans Herz.
In den Ferien machen Touristen gerne Film- und Fotoaufnahmen. So auch Ende Dezember 2004 an den Küsten des Indischen Ozeans, als die Todeswelle sich auf dessen Gestade zuwälzte. Aus solchen Aufnahmen entstand der eindrückliche Dokumentarfilm «Tsunami – Caught on Camera» des britischen Fernsehsenders Channel 4.
Zeremonien
Mit Trauer und Schmerz haben die Menschen weltweit am zweiten Weihnachtstag der Opfer des katastrophalen Tsunamis vor zehn Jahren gedacht. Fast eine Viertelmillion Menschen kamen damals in 14 Ländern ums Leben, Zehntausende wurden verletzt und Millionen verloren ihr sämtliches Hab und Gut.
Viele Teilnehmer äußerten bei den Gedenkveranstaltungen und Zeremonien rund um den Indischen Ozean aber auch Dankbarkeit. Der Dank ging vor allem an die unzähligen Helfer, die damals in Indonesien, Thailand, Indien, Sri Lanka und anderen Ländern schnell vor Ort waren.
Zu Demaart
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