Dienstag13. Januar 2026

Demaart Zu Demaart

Headlines

Dexia-Manager kassieren ab

Dexia-Manager kassieren ab
(AFP)

Jetzt weiterlesen !

Für 0,99 € können Sie diesen Artikel erwerben.

Oder schließen Sie ein Abo ab.

ZU DEN ABOS

Sie sind bereits Kunde?

Für viel Polemik sorgt in Belgien der Manageraufschlag in Höhe von 30 Prozent für drei Dexia-Direktoren. Es geht um Bezüge in Höhe von 450.000 Euro pro Kopf.

Drei Dexia-Topmanager haben am 1. Januar ihre Bezüge aufgebessert bekommen. Es geht um einen Finanzaufschlag in Höhe von 30 Prozent. Das macht 450.000 Euro pro Kopf aus. Bislang hat der belgische Finanzminister Koen Geens Verständnis dafür. Doch seit Mittwoch gibt es laute Kritik aus Frankreich. «Die Gehaltsaufbesserungen seien unangebracht», so Frankreichs Finanzminister Pierre Moscovici.

Inwischen spricht die belgische Opposition von einem Skandal. «Auf welchem Planet leben denn diese Dexia-Banker?”, fragt unter anderem der sp.a-Abgeordnete Dirk Van der Maelen in den belgischen Medien.

Am Freitag wird es dazu ein Treffen mit dem belgischen Finanzminister Geens und Dexia-Chef Karel de Boeck geben. Der Finanzkonzern Dexia gilt als erstes Opfer der Euro-Schuldenkrise und ist die erste große europäische Bank, die nach der Finanzkrise 2008 vom Staat übernommen wurde. Belgien, Frankreich und das ebenfalls beteiligte Luxemburg hatten sich im Oktober 2011 auf die Verstaatlichung geeinigt. Die Dexia schreibt bis heute rote Zahlen.